Dienstag, 14. Januar 2014

Antithesen

Wir brauchen einen Streifen Wildnis,
Gehölze, in Licht getaucht,
die Euphorien des Mittags,
die Unaufhaltsamkeit des Wassers,
den gewachsenen Stein.


Wir brauchen Nächte,
in denen niemand uns hört,
wenn wir rufen.
Wir brauchen, um leben zu können,
einen Streifen Wildnis
und den unerreichbaren Schrei
eines Bussards in der
magnetischen Luft



Peter Jokostra


Ich hatte Ende der 70er Jahre zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit die Gelegenheit, Peter Jokostra mehrfach zu begegnen. Seine Gedichte fand ich damals schon spannend, aber noch viel mehr hat er mit dem Buch „Heimweh nach Masuren“ eine bislang ungestillte Sehnsucht nach dieser Gegend hinterlassen. Ich weiß, dass ich dort irgendwann hinreise.




Und musikalisch empfehle ich heute das neue Album von Bruce Springsteen, ursprünglich, kraftvoll, einfach von seiner besten Seite:





Kommentare:

  1. na dann... komme ich dann mal mit nach masuren :-)
    ich mag den text und ich mag deinen blog und ich.... du weisst schon! :-*
    deine liebste

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  2. ja - unbedingt fahren! es ist wunderschön dort!
    lieben gruß zu euch
    sylvia

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