Mittwoch, 12. Februar 2014

El Cotillo

am ende des ruppigen weges ein erloschener leuchtturm zwischen kaltem magma immer verkapselt die wildheit der wellen im gleichen rhythmus und doch unbeständig in ihrer form anschwemmungen von sand wellhörner seeigel schwämme graugewordenes blindglas überflussreste erschreckend ein himmel aber keine laternen wellenschleifen hippendes licht ein gedanke über die größe der welt und wohin gehst du einmal wenn die spielplätze des lebens sich schließen wenn die lagerhallen des atems nicht mehr öffnen in welche unvorstellbare weite hinter allen horizonten und sternenparks und dann bleibt nichts und doch alles sie lässt sich nicht unterkriegen zwischen den wellen zerscherbt der gläserne himmel und meine seele bleibt erhalten im warmen schweigen deiner augen


Hermann Josef Schmitz

1 Kommentar:

  1. Urlaub und die schöne, wilde spanische Insel laden zu großen Gedanken ein - so schön formuliert! Erschreckend und schön!

    viele liebe Grüße von Ellen

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