Freitag, 11. April 2014

Satte Stunde

wie aus dem nichts
färbt sich der blaue himmel heiter
die kargen bäume enthüllen langsam
ihren grünen blätterstoff
und unbemerkt komm’n aus der ferne
zwei menschen mit geeintem schritt
berühren schnell das aufgebrannte herz
und füllen ohne grund mit ihrem sein
die stunde wie ein köstlich mahl
es sind nicht nur die hellen worte
es ist auch glanz in ihrem augenblick
ihr händedruck verbindend wie umarmung
und hinterlassen als sie längst gegangen
erinnerung die einen stillen brunnen nährt


Hermann Josef Schmitz


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende mit überraschenden Begegnungen und flatterndem Herzen.

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