Samstag, 17. Januar 2015

Im achten Haus

im achten haus
zündete nachts jemand ein licht an
die flamme nagte an den schattenrändern
die leeren wände waren noch unbeschrieben
doch im fluidum der stillen stunde
lag die erinnerung an die erste zeile
im achten haus
glättete nachts jemand die ungewissheit
die vorfreude auf die kommende zeit
schwebte wie ein helles tuch zwischen den türen
trotz allem vertrauten schien nichts
sich so zu wiederholen wie es gewesen war
im achten haus
legte sich die nacht wie eine behütung
über das atemmuster des schlafs
später würden die worte zu einem bekenntnis werden
eingerissen ins blau der verheißung
wie ein verirrter lichtfleck auf einer januarwiese
nahe dem achten haus



Hermann Josef Schmitz



Ich danke Dir für ein weiteres wunderbares gemeinsames Jahr, mein geliebtes Herzglück. Danke für alles und ganz besonders für Deine unbedingte Liebe. Ich bin schon gespannt, wie wir im achten Haus wohnen werden und freue mich sehr auf diese gemeinsame Zeit.

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