Donnerstag, 12. Februar 2015

Timanfaya

I

alles ist im fluss wind licht schatten regen verändern und alles bleibt unberührt im fluss moose flechten risse schrunden die steine atmen ihre hitze in die demütigen hände hinter den augen bleiben die weite die aufgebrochene kruste und das schweigen das ehrfürchtig alle farben erfasst kurz vor dem horizont eine klein anmutende siedlung nicht mehr als eine schaumkrone im anstieg und abstieg vorsichtige wege ohne kanten eingefasst im dunkel wenn der regen zwischen den spalten ufert ein stern ein erster stern der dem dunklen gestein eine grosse würde verleiht



II

wohin würdest du gehen wenn alles verbliebene gegangen wäre



III

kein aufrechtes schwarz aber eine fülle eine unendliche fülle von dunklen farben zwischen verbranntem schwarz und ermattetem grau bis zum himmel und dann unvermittelt gelbe sonnenränderblüten an einer fruchtbaren kruste



Hermann Josef Schmitz

1 Kommentar:

  1. es muss großartig sein, das alles zu sehen spüren erleben... deine beschreibungen nehmen mich mit hinein, wie schön!
    liebe grüße
    Sylvia

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