Dienstag, 29. März 2016

Anemonen

jetzt stehlen sie sich nicht mehr weg
wenn mageres licht vom himmel fällt
sie wissen um die hellen tage
die unvermeidbar kommen werden
an denen würde ich am liebsten
mittendrin in ihren städten liegen
die wolken schrieben sich nach tageszeit
in einem leichten regenbuch
dann würde ich am liebsten liegen wollen
und könnte mich von allem lösen
in einer welle die smaragdgrün
im unendlichen verging



Hermann Josef Schmitz




1 Kommentar:

  1. das ist ein wunderbares naturgedicht, bei dem einem das herz aufgeht!

    mit lieben grüßen
    gabriele

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