Montag, 18. April 2016

Nicht verzweifeln an der Welt

nicht verzweifeln an der welt
verzweifeln an der ungerechtigkeit
die dieser welt widerfährt
verzweifeln an der eigenen hilflosigkeit
die einem zuletzt bleibt
aber nicht aufhören zu glauben
an das schöne der welt glauben
aber nicht aufhören zu glauben
an die einsicht der uneinsichtigen
aber nicht aufhören zu lieben
diese welt zu lieben
mit all ihrer schönheit
mit all ihrer grösse
mit dem glauben an das gute
in all dem zweifeln und der hilflosigkeit
in der liebe bleiben
und in dem glauben
an die eigenen kräfte der welt



Hermann Josef Schmitz



Und hier die Fotos zu Text I vom 14.04.2016 (Telde) ... die bescheidenen Farben beeindrucken:



























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