Sonntag, 17. Juli 2016

Blick in die Weite - Zwei Variationen

I

an den rändern der wälder
in die weiten felder blicken
die landschaft ist wie ein reifes leben
still liegen die felder vor ihrem letzten atemzug
nichts kann sie aufhalten auf ihrem weg
längst sind sie bereit geworden im licht



II

an den rändern der wälder
in die weite der welt blicken
landkarten brennen vor verzweiflung
menschen haben die suche aufgegeben
die wende des zeitalters hat begonnen
scheinbar nichts lässt sie mehr aufhalten



Hermann Josef Schmitz



Sie machen mich süchtig und sind Kurzgeschichten der Extragüte:




1 Kommentar:

  1. ein herzklopfentext ist dein gedicht!!!

    auch wenn ich gerade nicht so viel zeit habe, aber deine gedichte muss ich immer wieder lesen. sie bedeuten mir sehr viel!

    liebe grüße
    gabriele

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