Mittwoch, 10. August 2016

Abschied

abschied legt
aus der ferne
einen rauhen schatten
auf die stille stunde
noch streift das nachmittagslicht
wie ein beiläufiger vogel
über die haut
dämmernd zerfließen
die angestrebten gedanken
gemeinsamer atempausen
und hinter den augen
flackern die ersten erinnerungen
wenn abschied
aus der ferne
einen rauhen schatten
auf die stille stunde legt



Hermann Josef Schmitz



Mal wieder ein Krimi und ein so gut geschriebener, dass ich die anderen vier von Jan Seghers gleich auch bestellt habe.


Kommentare:

  1. lieber Hermann Josef Schmitz,
    ich staune immer wieder und bewundere deine schier unendliche quelle an inspiration, durch die du so wunderbare gedichte den lesenden schenkst!

    mit lieben grüßen
    Gabriele

    buchtipp ist schon notiert. danke!

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  2. Welch wunderschöne Worte!

    Liebe Grüße Luitgard

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