Donnerstag, 29. September 2016

Was du tun kannst

in der ferne warten die wälder
schwarzen häusern gleich
auf die langen monate der dunkelheit
aber der späte sommer verspürt
keinen drang des verabschiedens
unverändert stehen die kräne still
glockengeläut schreibt lieder in die luft
und die menschen füllen die weite
wenn jetzt noch einer kommt
bevor diese langen dunkelmonate brechen
und seine heimat sucht wie ein zimmer
dann nimm doch für einen moment
deine weiten arme und entschlüssle
diese unbekannte und unbestimmte angst
und frage einmal was du tun kannst



Hermann Josef Schmitz

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