Mittwoch, 2. November 2016

Wechselzeit

weitsicht bis hin zu den gipfeln die bäume ergeben sich dem aufbruch des windes verlust der blattstädte im geflecht der gräser weiche schatten im nachmittagslicht blattfedern zimtfarbene chöre im wartezustand und immer noch ein ton der sich ins licht schwingt ohne wehmut und die vergänglichkeit wandelt sich aufs neue in aufbruch und weitsicht ohne genauigkeit aber mit versprechen im gepäck die stillen wege kein mensch der lichtbeete bepflanzt aber ein warmes haus in dem dir nichts fehlt nur der kummer über den verlust der welt wandert durch die tage und nächte wechselzeit


Hermann Josef Schmitz

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