Dienstag, 20. Dezember 2016

Leiser Gang

noch ist das linnen grob
das aus der fäden schnee sich spinnt
die dunkelgrünen wiesen
schimmern wie ein letztes segel über weitem meer
bald sind verschwunden meer und segel
dann wächst ein dichtes tuch aus schnee
wächst wie ein stiller schwur
zu einem leisen gang über weit verletztes land



Hermann Josef Schmitz

1 Kommentar:

  1. fast tröstlich sind deine schneeworte...

    in diesem leisen schönen gedicht!

    liebe grüße
    gabriele

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