Mittwoch, 8. März 2017

Wasser Wolken Wind

wellen drängen sich zwischen wasser und luft und selbst in den bildern scheinen sie weiterzuleben alles bewegt sich aus nägeln baut einer wellen und regentropfen stehen mitten im boden und haben sich verändert landschaften stillgelegt und in wolkensteine eingefasst hingegen einer der in den blumen himmeln gesichtern sonnenuntergängen der in alten friesenhöfen weiterlebt und dessen farben dein herz gefangen nehmen zwischen zuckermühlen in altrosa ankert ein statisches schiff und die quelle mit aufgegangenen brüsten atmet sich in den flug der vögel eifersüchtige lichtscherben auf der mitte des wassers wie in einer unsicheren schale gehen die lichtschiffe nie unter wellen drängen sich zwischen weg und ziel und wir tauschen die gedanken und fügen sie ineinander und wellen und wind unruhige geschwister  werden gestalt in den worten dann winkt ein blick zum anderen und zwischen zwei flüchtigen bewegungen hält die liebe für einen augenblick inne zwischen wellen und wind und wolken


Hermann Josef Schmitz



Bilder-Ausstellungen inspirieren mich ganz häufig zu Wortlandschaften. Wir haben die Ausstellung Wasser Wolken Wind sehr genossen, es ist immer wieder beeindruckend, was in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zu sehen ist.





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