empörungswellen überfluten den beginnenden monat
schon stimmen die pessimisten abgesänge auf das leben an sie suchen die kalten
wahrheiten nichts trägt ihre verstummte sehnsucht ich lausche dem ankommenden
tag der sich aus der dämmerung schält dunkelheit erlischt dein warmer atem ebnet
sich einen weg über deine geschlossenen augen fallen flackernde schatten aus
schnee hoffnungstürme bauen jenseits aller empörungsgesänge abgründe einzäunen
warnungen vor falschen meinungsforschern äußern ich lausche der ungenauen
zukunft vereinzelt fällt blau durch die geschlossenen fenster in einem luziden
traum schreibt sich der tag durch das zitternde kahle geäst hoffnungswellen
gleiten an meine gedankenufer ich umarme deinen erwachenden atem während sich
die stunde ins helle öffnet
Hermann Josef Schmitz