vorboten dämmernde träume von anemonensiedlungen
ein sanfter schwung in den wegen und der frühling der in den wehen liegt
zwischen den wirrnissen der kleinen und großen welten dem chor der skeptiker
die zutrittssäle verschließen auf gute gelegenheiten lauern glücklich zu sein
fragen stellen vernichtende haltungen nicht akzeptieren und von
anemonensiedlungen träumen während sie in ihren alltagen fleißig in der
gerüchteküche ihren schlechten menüs anrichten längst haben sie die eleganz der
diskretion verlernt das liebevolle und klare wort verbunden mit einem verzeihen
wenn die pläne aus dem ufer gelaufen sind und das schweigen auch wenn die
verführer um aussagen betteln von anemonensiedlungen träumen sich nicht
beteiligen wo beteiligung unerwünscht und unmoralisch ist schlupflöcher
verschließen für die hetzenden die sabbernd das leid anderer anfachen später
will es niemand gewesen sein
Hermann Josef Schmitz