I
in der dunkelheit lagen sie manchmal wach
dachten an jene die sie verlassen hatten
sie kamen durch so viele unbekannte nächte
nie sprachen sie über ihren schmerz
aber wir sahen ihn hinter ihren augen
in der traurigen spur zwischen ihren worten
sie erledigten programme übungen aufgaben
sie gaben sich viel mehr als nur mühe
und sie vertrauten den vereinbarungen
aber nie sprachen sie über ihren wirklichen schmerz
die sorge der eltern die versuchten zu überleben
in der stunden finsternis lagen sie manchmal wach
abschied blieb ein unbeantwortetes echo
die wunden lagen tief in einem unsichtbaren grund
und sie schmerzten anders ausdauernder
beunruhigend blieben die nachrichten aus der ferne
nie wussten wir um ihre wirkliche sehnsucht
und wenn wir um all das unwesentliche haderten
waren sie es die für einmal alles in frage stellten
II
ob wir jemals eine leichtigkeit bei ihnen spüren werden
Hermann Josef Schmitz
Ich wünsche Euch ein dankbares und verschenkendes Wochenende.