in den mutmaßungen zergehen die ungebremsten
worte ohne gespür subtile demütigen krude bildfolgen eine adoleszente zeit und
dieses bedenkliche schweben diese bedenkliche schwere albträume die die nacht
ausleuchten falsche königinnen und könige und immer auf der vergeblichen suche
nach sich selbst gewöhnen verschwimmen grenzen loten sich neu aus
konfliktlinien verschwinden in den fernsehsesseln verschläft die moral den
beginn der nacht ein fenster ins nichts gerät zum einzigen ausweg umwege sind
in den gedanken ausgeschlossen worden keine seitenblicke mehr nur noch der
herde folgen durch das fenster ins nichts irdische spielpläne von fremden im
schatten entworfen attrappendiskussionen um nichts mehr den großen gedanken
spannen sondern untergehen in den wellen der gekauften empörung
Hermann Josef Schmitz