kilometerweite eindrücke unstete wege keine
gewissheiten und die offene tür des herzens fremde länder der klang nie
gehörter worte und keine übersetzungen in sicht aber für die liebe und für die
freiheit bedarf es keiner vorratskammern immer bist du der schlüssel zu dir
selbst bewegungen änderungen verwerfungen und diese unbegrenztheit im leben an
die du glaubst wenn du vor zollwächtern stehst zu brückenlosen verbindungen
keinen zugang mehr findest und deine bestrebungen ins ziellose führen
abgenutzte worte kreierte stimmungen zufälle und sich nicht gewöhnen wollen
wenn die smaragdgrünen tage ins helle grau gleiten noch einmal fahrt aufnehmen
die sehnsuchtskoffer öffnen kilometerweite stille einatmen aufatmen ankommen
spät in der zeit bei dir sein sich gewöhnen dem gegenwärtigen gewahr werden und
lieben alles das lieben was schon immer da war
Hermann Josef Schmitz