die
übernächtigten störungen des alltags passen nicht in die gewünschten makellosen
tage selbst in den schutzräumen ist die wirklichkeit nicht mehr abzuschotten
hinter den hügeln einer verloren gegangenen landschaft im grünen weinen die
bedrohungen ohne unterlass flüsse verkümmern und sofortmaßnahmen sind
wahlversprechen die übernächtigten störungen der lebensentwürfe passen schon
lange nicht mehr zueinander aber die durchhalteparolen werden in größeren
buchstaben geschrieben farbiger auffälliger während bäume brennen die
bedrohungszahlen in ungeahnte höhen schnellen die zustände nicht mehr berechenbar
sind leben wir in fristen tabellen erträgen erledigungen und falschen
hoffnungen während die bedrohung noch zu selten in die eigenen wände bricht es
wird schon gutgehen es hat schon immer gutgegangen nein es wird nicht mehr
gutgehen ohne den weiten blick die aufwachsende liebe zu einer einzigen
landschaft im ganzen denn sonst wird es die ungeborenen treffen die
übernächtigten störungen glanzloser tage haben die ruhe vor dem sturm verlassen
schweigende männer und frauen haben ihre zäune hochgezogen und in klimaanlagen
investiert sie glänzen mit leeren versprechungen und fehlender liebe aber es
ist möglich neu zu beginnen rastlos nach guten lösungen zu suchen und endlich
mehr im blick zu haben als fristen tabellen erträge und lieblosigkeiten
Hermann Josef Schmitz