das
schwergewordene tiefe grün der bäume legt sich am morgen umarmungsgleich in
deiner schritte folge wie ausgestanzt ist diese stunde deren orte plätze punkte
sich wiederholen ein leises staunen gleitet zwischen diesen bäumen hinaus in
eine blaue weite dort stapeln sich die kühlen träume dort lösen sie sich auf
das schwergewordene reife grün der bäume trägt eines ganzen sommers wärme in
seinen vielen tagen trägt all das atmen reden liebevolle und das zornige wie
ein geheimnis in seiner seele tiefem grund und während wasser fliehen in
zugewachsenen weiten erste schönheiten verwaisen stehen da die vorreiter der
grauen tage mit ihren schmalen fahnen die den lüften folge leisten das blau
verblasst auf seine weise die farben werden wechseln und wenn das
schwergewordene tiefe grün der bäume sich zögerlich entkleidet wächst mir ein
neuer traum in eine helle zeit mit dir
Hermann Josef Schmitz