Hermann Josef Schmitz
Donnerstag, 16. Juli 2015
Ahrenshoop
vom
sturm geschlagene bäume dieses ende ein holzschnitt und viele varianten das
paradies ist ein blauer mond und vom übrigen weiß bleibt ein schicksal das im
suizid endet grazien hier mit ecken und kanten dann wieder rund und
verführerinnen als ob es kein morgen gäbe zwischen orff und rinser ein
ungekanntes verhängnis und bald versteigern sie ascona wenn du das liest wie
geduldig der käpten wartete bis das licht und die luft und das wasser sich
fügten wenn der schnee sich auf die lippen legte ohne das eine zunge angeklopft
hätte
Hermann Josef Schmitz
Hermann Josef Schmitz
Dienstag, 14. Juli 2015
Rechts und Links
uns lassen
können
wie eine sommerlandschaft
ein kleines paradies anlegen
lichtbrände legen
schattensegel spannen
miteinander wachsen
wie zwei beständige bäume
links und rechts eines weges
uns lassen können
wissen welcher himmel uns nährt
und immer wieder berührt werden
rechts und links eines weges
Hermann Josef Schmitz
wie eine sommerlandschaft
ein kleines paradies anlegen
lichtbrände legen
schattensegel spannen
miteinander wachsen
wie zwei beständige bäume
links und rechts eines weges
uns lassen können
wissen welcher himmel uns nährt
und immer wieder berührt werden
rechts und links eines weges
Hermann Josef Schmitz
Sonntag, 12. Juli 2015
Weststrand
I
ich würde gerne hinter die dinge schauen wären sie greifbar so bleiben die sichtbaren ereignisse stellenweise schauspiele ein angeschmiegter luftzug der nicht endet und den worten ihre konturen nimmt geschmirgelte baumknochen dieses fremde weiß das sich anfühlt wie eine kaltgewordene haut und meine hand die über dein schweigen streichelt
II
ankommendes wasser und meine augen die zwischen gebrochenen federn ankern nach einer ungemessenen zeit erkennst du die ungleichheit der luft ihre unterschiedlichen gerüche wenn der wind sie aufraspelt und sie zwischen den bäumen neuen schwung fasst immer im jetzt ohne ein haus das sie birgt
III
kaum fassbar das flüchtige licht auf den wellen die sich nicht gleichen licht das wie graues porzellan in dieser wilden luft klirrt morgen werden sich formen verändert haben morgen wenn die schatten in der mittagszeit verbluten
IV
ungestüme sätze aus licht legen möwen ihre vergängliche spur in die luft
Hermann Josef Schmitz
Und die dazugehörigen Eindrücke:
ich würde gerne hinter die dinge schauen wären sie greifbar so bleiben die sichtbaren ereignisse stellenweise schauspiele ein angeschmiegter luftzug der nicht endet und den worten ihre konturen nimmt geschmirgelte baumknochen dieses fremde weiß das sich anfühlt wie eine kaltgewordene haut und meine hand die über dein schweigen streichelt
II
ankommendes wasser und meine augen die zwischen gebrochenen federn ankern nach einer ungemessenen zeit erkennst du die ungleichheit der luft ihre unterschiedlichen gerüche wenn der wind sie aufraspelt und sie zwischen den bäumen neuen schwung fasst immer im jetzt ohne ein haus das sie birgt
III
kaum fassbar das flüchtige licht auf den wellen die sich nicht gleichen licht das wie graues porzellan in dieser wilden luft klirrt morgen werden sich formen verändert haben morgen wenn die schatten in der mittagszeit verbluten
IV
ungestüme sätze aus licht legen möwen ihre vergängliche spur in die luft
Hermann Josef Schmitz
Und die dazugehörigen Eindrücke:
Samstag, 11. Juli 2015
Ahrenshoop
Gestern in Ahrenshoop waren wir mit Abstand am meisten von der Holzschnitt-Ausstellung im Neues Kunsthaus Ahrenshoop angetan. Eindrucksvoll und fast menschenleer.
Abonnieren
Posts (Atom)