alles
verwebt sich
die kurze zeit deines daseins
bleibt wie eine flüchtige wolke
in der umgestürzten welt
an den unsicheren rändern
verwandelt sich nur
der klang der stimmen
die struktur der gärten
alles verwebt sich
die wiederkehrende zeit des daseins
bleibt wie immer ein unsicheres versprechen
in den städten
die sie am offenen herzen operieren
verwandelt sich das sterben
in ein neues leben
das mit hingabe die kommende zeit umarmt
Hermann Josef Schmitz
Montag, 12. Dezember 2016
Samstag, 10. Dezember 2016
Hilflos
sie
sind den brandstiftern ausgeliefert
denen die aus worten feuer schüren
sie leben nach gebrauchsanweisungen
in einer fremdgebliebenen sprache
ihre engel sind abhanden gekommen
auf der reise durch die sprachlosen tage
ihre herzschläge haben sich eingenistet
in die ränder einer hilflosen welt
Hermann Josef Schmitz
Schon wieder ist einer der grossen Musiker verstorben: Greg Lake.
Wenn es vielleicht noch ein bisschen früh ist mit Weihnachtssongs und das auch heute konträr zu meinem Text stehen mag, will ich dieses Youtube dennoch heute zeigen. Und Ian Anderson (Jethro Tull) ist auch in dieser Verbindung selten.
denen die aus worten feuer schüren
sie leben nach gebrauchsanweisungen
in einer fremdgebliebenen sprache
ihre engel sind abhanden gekommen
auf der reise durch die sprachlosen tage
ihre herzschläge haben sich eingenistet
in die ränder einer hilflosen welt
Hermann Josef Schmitz
Schon wieder ist einer der grossen Musiker verstorben: Greg Lake.
Wenn es vielleicht noch ein bisschen früh ist mit Weihnachtssongs und das auch heute konträr zu meinem Text stehen mag, will ich dieses Youtube dennoch heute zeigen. Und Ian Anderson (Jethro Tull) ist auch in dieser Verbindung selten.
Donnerstag, 8. Dezember 2016
Gegensätzlich
einer
stiftet kälte
jenseits der temperaturen
mit verhangenem blick
hängt ein engel im sternengeröll
eine welke rose schließlich
blüht im frost wieder auf
Hermann Josef Schmitz
jenseits der temperaturen
mit verhangenem blick
hängt ein engel im sternengeröll
eine welke rose schließlich
blüht im frost wieder auf
Hermann Josef Schmitz
Dienstag, 6. Dezember 2016
Liebeserklärung
dann
trittst du ein
wo vorher zu viel einsamkeit
die landschaft überzog
füllst diese kurze zeit
die uns gemeinsam bleibt
mit aller sinnlichkeit die in dir ist
spannst wie von selbst
mit deiner liebe
einen leisen schutz
und nimmst sie fort
die angespannte zeit
mit einem fingerzeig
legst du die landschaft still
für Annemarie
Hermann Josef Schmitz
wo vorher zu viel einsamkeit
die landschaft überzog
füllst diese kurze zeit
die uns gemeinsam bleibt
mit aller sinnlichkeit die in dir ist
spannst wie von selbst
mit deiner liebe
einen leisen schutz
und nimmst sie fort
die angespannte zeit
mit einem fingerzeig
legst du die landschaft still
für Annemarie
Hermann Josef Schmitz
Sonntag, 4. Dezember 2016
Gegenblick
alles
verwebt sich
im grau der aufgezogenen himmelsbahnen
der letzte geruch der mandelblüte
die heimlichen horizonte auf der anderen seite
die scheuen worte ohne augenaufschlag
alles verwebt sich
im grau der sprachlosen tage
die gesänge der räuspernden ufer im winter
das unwiderrufliche leuchten der sterne
die ungesehenen umarmungen voller freude
alles verwebt sich
im grau der beipackzettel des lebens
die schlichtungen über die wahrheit hinaus
die vergessenen schatten der sommerbäume
dein aufgestützter blick in der nacht
Hermann Josef Schmitz
Vor lauter Abwesenheit in den letzten Tagen kam ich gar nicht dazu, zwei wunderbare Dinge zu erwähnen:
1. Die Lesung des virtousen und gleichzeitig unprätentiosen Peter Stamm in Neckarwestheim.
2. Das letzte diesjährige Serenadenkonzert von Cantus Avium in Neckarsulm. U.a. hat der beeindruckende Pianist Markus Herhoffer das nachfolgende Stück von Ludovico Einaudi gespielt. Da geht uns das Herz auf. Aber das tut es bei Cantus Avium immer wieder, weil sie uns am 27. Juli 2013 einen der schönsten Tage unseres Lebens so sehr bereichert haben.
im grau der aufgezogenen himmelsbahnen
der letzte geruch der mandelblüte
die heimlichen horizonte auf der anderen seite
die scheuen worte ohne augenaufschlag
alles verwebt sich
im grau der sprachlosen tage
die gesänge der räuspernden ufer im winter
das unwiderrufliche leuchten der sterne
die ungesehenen umarmungen voller freude
alles verwebt sich
im grau der beipackzettel des lebens
die schlichtungen über die wahrheit hinaus
die vergessenen schatten der sommerbäume
dein aufgestützter blick in der nacht
Hermann Josef Schmitz
Vor lauter Abwesenheit in den letzten Tagen kam ich gar nicht dazu, zwei wunderbare Dinge zu erwähnen:
1. Die Lesung des virtousen und gleichzeitig unprätentiosen Peter Stamm in Neckarwestheim.
2. Das letzte diesjährige Serenadenkonzert von Cantus Avium in Neckarsulm. U.a. hat der beeindruckende Pianist Markus Herhoffer das nachfolgende Stück von Ludovico Einaudi gespielt. Da geht uns das Herz auf. Aber das tut es bei Cantus Avium immer wieder, weil sie uns am 27. Juli 2013 einen der schönsten Tage unseres Lebens so sehr bereichert haben.
Freitag, 2. Dezember 2016
Diese Zuversicht in Dir
in
der schwere der tage
bleibt dennoch die gelegenheit
dem glück neue räume anzubieten
ihm gelegenheiten zu schenken
für sein ankommen und seine freude
in der schwere der tage
bleibt dennoch die gelegenheit
den blick aufzuheben für die besonderen momente
und wenn dann gar nichts bleiben sollte
dann bleibt mir doch immer
in der schwere der tage
mein blick auf dich
auf deine art und weise mit den menschen umzugehen
dein blick auf die andere seite der medaille
und wie du die welt in augenschein nimmst
und diese zuversicht
die immer in dir ist
das es dann auch wieder gut kommen wird
am ende der schwere
Hermann Josef Schmitz
Auf ein schönes 2. Adventswochenende mit vielen beschwingten und leuchtenden Momenten.
bleibt dennoch die gelegenheit
dem glück neue räume anzubieten
ihm gelegenheiten zu schenken
für sein ankommen und seine freude
in der schwere der tage
bleibt dennoch die gelegenheit
den blick aufzuheben für die besonderen momente
und wenn dann gar nichts bleiben sollte
dann bleibt mir doch immer
in der schwere der tage
mein blick auf dich
auf deine art und weise mit den menschen umzugehen
dein blick auf die andere seite der medaille
und wie du die welt in augenschein nimmst
und diese zuversicht
die immer in dir ist
das es dann auch wieder gut kommen wird
am ende der schwere
Hermann Josef Schmitz
Auf ein schönes 2. Adventswochenende mit vielen beschwingten und leuchtenden Momenten.
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