die
weißen steinufer liegen stiller am aufgehenden ufer zwischen den verboten
knirschende schrittmuster langgezogene sehnen und ein unaufhörliches kommen und
atmen murmelnd treiben die wassergrünen straßen die wälder blühen mit jedem tag
auf die vernunft ist das eine und der traum das andere blaue blumen ankern ich
kämpfe gegen die vorstellung mit einem netz aus liebesworten und die stummen
asphaltbänder lösen sich im klang der sirenen und werden zu einem nicht
endenden flattern träumte ich würden schiffe in meinen wälder ihre segel hissen
und die denunziantenherde schwiege für immer und bliebe angebunden in ihren
scheunen in ihren käfigen in ihren leeren bucheinbänden
Hermann Josef Schmitz
Montag, 6. April 2020
Samstag, 4. April 2020
Entkommen
schrieb ich murmelnde wortströme
den nächten
legte ich dunkle träume zur saat
deinem himmel
näherte ich mich ohne bedenken
aus meinem inneren
entkam ich ohne eine spur zu hinterlassen
Hermann Josef Schmitz
Ab und zu kann man mich jetzt auch hier lesen: https://twitter.com/wortgarage
Donnerstag, 2. April 2020
Unsicher
die
herden verlangsamen sich längs der angst
im durchgangszimmer wartet räuspernd die zeit
und legt dir den leihvertrag über die welt vor
am ufer sucht eine amsel noch ihren gesang
gefangen in der stille der dämmerung denke ich
an deine hand auf meinem zitternden herzflügel
Hermann Josef Schmitz
im durchgangszimmer wartet räuspernd die zeit
und legt dir den leihvertrag über die welt vor
am ufer sucht eine amsel noch ihren gesang
gefangen in der stille der dämmerung denke ich
an deine hand auf meinem zitternden herzflügel
Hermann Josef Schmitz
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