einen
unerschütterlichen hafen der zuneigung
diese deine freude am blühenden vlies
den scheitelpunkt auf dem das gute sichtbar wird
dann und wann eine heitere beschwingtheit
ein verschwiegenes wort unter der haut
dieses umarmen mit lippen und händen
für
Annemarie
Hermann Josef Schmitz
Und immer ist ein Spaziergang um den Burgäschisee eine wunderbare Begegnung mit der Natur.
Dienstag, 25. April 2023
Was es braucht an grauen Tagen
Sonntag, 23. April 2023
Aufschlagen
einmal noch will ich dem herz
ein beet aufschlagen
in dem sich sein rhythmus beruhigt
während die unruhe
in der vernarbten landschaft bleiben darf
Hermann Josef Schmitz
Freitag, 21. April 2023
D.H.
I
lange genug in die landschaft leben bis man teil von ihr wird gräsern zuschauen
aufgehenden knospen etwas reifen sehen und vergehen lassen zwischen den wegen
die vielfalt der farben erkennen und neue farben in worte fügen etwas ausatmen
und teil von einer landschaft werden mit ihrem leben ihrem sterben und sich
verweben in den schwingungen in den schwingen der jahreszeiten flügge werden im
aufbegehren und das blühen zum eigenen blühen machen diese andere sprache lernen
aus grün und blau und einem satten grau und lernen den schmerz der pflanzen und
bäume zu hören in ihren brüchen den zertretungen und verwerfungen und
hineingleiten in die übergänge lernen wie man im unbegehbaren stehen kann und
später den aufrechten gang übernehmen den die landschaft nie aufgibt und
glücklich werden aus einer unfassbaren dankbarkeit heraus den blick zwischen
den geflechten der äste aufteilen dieses unterschiedliche grün in den sommern
als geschenk annehmen wie die fülle gefallener worte aus schnee das flüstern
der nächte die aufgehenden träume und einen anderen raum anlegen ausleihen
bewohnen und so lange in die landschaft leben bis man teil von ihr wird
II
in eine festgehaltene landschaft treiben sich auflösen wie blüten im wind und in mir selbst landschaft aus dieser landschaft werden
Hermann Josef Schmitz
Am Dienstag waren wir zum ersten Mal im Würth Museum 2 in Künzelsau und waren beeindruckt - von allem. Und wer Natur liebt (und kann man Natur nicht lieben?) sollte Hockney sehen. Zudem der Skulpturengarten um das Museum zusätzlich viel Beeindruckendes bietet.
In diesem Sinne ein inspirierendes, leuchtendes Wochenende.
