die
abende beginnen früher zu dunkeln und schlucken die bedenken die sichtbaren
kränkungen aber die helden sind müde geworden von ihren überzeugungen sie
tragen die belastungen am revers ihrer tage und werden im meer der ereignisse
übersehen während die feuer noch brennen sind die wachstumskurven unverändert
wichtig geblieben der dunkle glanz der in den dämmerungen lag ist abgestumpft
die herde der bequemlichkeit zieht weiter ihre tyrannen versprechen das goldene
leben und meinen nur das eigene die helden haben den aufrechten gang zwischen
den zerstörungen verloren mich geht das nichts an sagen die einen und
bauen schutzzonen um ihr eigentum mich geht das nichts an sagen die
anderen und vermehren ihre monetären träume sie kennen die strategien für ihre
alpträume würdest du sie fragen was sie glücklich macht verständen sie dich
nicht suchten sie nicht nach den auf später verschobenen träumen der liebe wüssten
sie aber von einer zukunft in der alles noch schöner wäre blieben sie lieblos
gedankenlos verloren und mit polierten fassaden vor ihrer tür
Hermann Josef Schmitz
Herzliche Grü´ße für ein stärkendes und liebevolles Wochenende.
Wortgarage
Freitag, 28. August 2026
August II
Mittwoch, 26. August 2026
Rückfahrt
am
gleisbett schlafen die brombeerranken noch
im wilden grün der raine ufern die verlorenen träume
ein tag wächst in verlierende fahrpläne hinein
während ich die landschaft verlasse
vergeht das lächeln beim entfernen vom meer
bleibt wellengesang in mir wie ein lebendiges gemälde
wuchern wolken spiegeln am wasser in einem graublau
beginnt der tag sein gesicht zu formen
ohne die fassungen der schönheitsverordnungen
ohne den zeitgeist der vermeintlichen optimierungen
am gleisbett wuchern die brombeerranken wie einst
Hermann Josef Schmitz
Montag, 24. August 2026
Ohne mein Zutun
Hermann Josef Schmitz

Samstag, 22. August 2026
Frei
I
an seltenen tagen öffneten sich
dir die türen der erinnerung
dann blicktest du frei von schmerz
auf die kleinen erfüllten träume
auf die hellen stunden
ohne die geister des krieges
die schwungvollen tänze
auf den vibrierenden böden der jugend
die unbeschwertheit einer glückseligen zeit
in der ein leuchtendes wort
alle schattenwürfe auslöschte
II
ich hoffe
du bist mit einem glückseligen gedanken
von dieser welt gegangen
für
M. (22.08.1933 – 29.02.2020)
Hermann Josef Schmitz
Freitag, 21. August 2026
Verluste
sich in leerer
werdenden landschaften verlieren
dem glanz von sternenwäldern folgen
durch stille stunden streifen
sich selbst uninteressanter machen
in manchen kalendereinträgen
sich in den leerer werdenden landschaften
den höhepunkten versagen bildschirme schließen
hinhören zu dem was auf einer weiten ebene hörenswert ist
lieben unabsehbar viel lieben
wenn die wahrheiten unbequem werden
Hermann Josef Schmitz
Ich wünsche Euch ein Wochenende, an dem die Liebe leise durch Eure Stunden streift.
Mittwoch, 19. August 2026
Sommerregen
luftrosen
hängen schwer
im tagelangen wolkenbruch
wenn daraufhin ein lang ersehnter
regen seine bahnen bricht
dann werden sie ganz leicht
und lösen sich
wenn später lang ersehnt
sich regen auf die atemwege legt
dann werden sie luzide
wie ein sommerregentraum
Hermann Josef Schmitz
Montag, 17. August 2026
Sommerleuchten
Hermann Josef Schmitz
Sommerleuchten 2026 - zwei großartige, erfolgreiche und besondere Tage
im Oeschberg sind am gestern zu Ende gegangen. Die Besucherinnen und Besucher
und gleichermaßen die Ausstellerinnen und Aussteller haben zwei
sommerleuchtende Tage geschaffen. Das berührt uns sehr und wir sind als Organisationsteam
wie auch als Ausstellende sehr dankbar für all die tolle Resonanz.
Wir danken allen sehr, auch den vielen Helfenden vor und nach der Ausstellung,
ohne die solch eine wunderbare Veranstaltung nicht möglich wäre.
Und weil nach der Ausstellung vor der Ausstellung ist: wir kommen 2027 wieder
und werden zum 5. Mal für zwei Tage einen Ort der herzlichen Begegnung und des
wunderbaren Kunsthandwerks anlegen.





