den
strengen formen zärtlichkeit geben und sie ineinander fügen die farben entwickeln
sich in einem spektrum das sich aufgeweitet hat zwischen dem leuchten der
entschmerzte tag entwurzelter mohn an den rändern festgehaltener menschen und
das leid das sich nicht versteckt das leid einer anderen zeit eines anderen
gesichtes und doch der gegenwart gültig die strengen formen in zärtliche worte
legen wie ein überschlagenes bein und die bedeutung der dinge in der tiefe
suchen fern jeden uferblattes das sich flüchtig verändert und keine angst mehr
haben vor den ungesagten möglichkeiten sondern dem fremden gedanken dem
absurden dem aufgebrochenen einen räudigen boden bereiten und nichts verformen
und in allem die liebe finden und den zweifel wie einen porösen filter im blick
behalten und ihn nicht nähren sondern immer die eigene stimme finden die
leerräume auffüllen mit träumen sehnsüchten grenzgängen fernweh neuen
begegnungen fremden landschaften seiltänze als tägliches brot und mit
geschlossenen augen mehr sehen als am hellen tag
Hermann Josef Schmitz
Noch bis Sonntag ist die aktuelle Ausstellung Picasso und Deutschland in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zu sehen. Es lohnt sich unbedingt, da es eine Symbiose zwischen den Bildern von Picasso und vielen deutschen Malern (Beckmann, Dix, Macke etc.) ist.
Und parallel läuft eine Ausstellung mit Bildern von Wilhelm Busch.
Hermann Josef Schmitz
Noch bis Sonntag ist die aktuelle Ausstellung Picasso und Deutschland in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zu sehen. Es lohnt sich unbedingt, da es eine Symbiose zwischen den Bildern von Picasso und vielen deutschen Malern (Beckmann, Dix, Macke etc.) ist.
Und parallel läuft eine Ausstellung mit Bildern von Wilhelm Busch.