unter dem dach des schlafenden traumes
wohntest du in einer stillgelegten zeit
sterne lagerten im königsblauen vlies
alles leuchtende in grün und blau verschwand
raues weißes gewässer durchkreuzte gestein
während ich deinen müden atem hütete
verschwanden deine augen im abseits
formten die worte zuneigung ohne grund
sterne lagerten im königsblauen vlies
wolken wuchsen aus des winters riss
zitterte herzenshaut bis in den tiefsten grund
Hermann Josef Schmitz