I
die stadt empfängt dich mit warmen farben und blühenden straßen
II
einmal mehr betört das schwarze gold deine sinne aus den umtriebigen
wochenendperspektiven voller routine auswege finden tonfolgen wieder erkennen
in eine andere zeit deine frühere zeit eintauchen hinausfallen und hineinfallen
in die sorgfältigen erinnerungen die in den vorderen regalen die die sich einen
weg bahnen zwischen koblenz und loulė bis ins jetzt
III
sie haben die seltenen hochhäuser mit dem glanz von kacheln eine andere würde
gegeben sie haben den seltenen hochhäusern einen platz im pulsierenden leben
ermöglicht
IV
deine leichtigkeit gibt den grauen tagen ein warmes gesicht
Hermann Josef Schmitz