beinahe still legt sich der wind in der frühe
über die gerstenähren kurz vor ihrer reife
in seinem wellengang verwildern die schatten
während die halme seufzend in den morgen atmen
bald werden die staubigen tage kommen
und am abend werden harte stoppeln bleiben
aber jetzt legt sich der wind wie ein seidenes tuch
über die hauchfeinen gerstenähren
und umarmt sie an einem ihrer letzten morgen
Hermann Josef Schmitz