Sonntag, 30. August 2026

Eintausendvierzehn

es würde genügen deinem atem zu lauschen
dem vergehenden schwung deiner bewegungen nachzuschauen
und zu erahnen wohin deine gedanken mich führen könnten
es würde genügen dich hinter dem fenster zu wissen
mit einer leichten glut vor deinen lippen und augen
deinem entrückten blick auf die blühenden beete
fern einer dürstenden zeit um deine liebe zu wissen
würde es genügen deinem atem zu lauschen



Hermann Josef Schmitz