auf einmal kommt ein wort ein satz dann viele
die bringen leise tief in mir etwas zum schwingen
auf einmal spüre ich was hinter diesen worten steht
erkenne mich in dem was andere aufgeschrieben
was ausgesprochen und dann hinterlegt
und spüre etwas das in mir zum klingen kommt
es ist kein augenblick kein wimpernschlag
es ist kein herzensschritt kein fingerzucken
allein es ist der seele saite die mit ihrem ton berührt
und sich in worte wieder fasst wo etwas aufgeschwungen
in einem spiegelklang in einem ton in einem hellen schein
Hermann Josef Schmitz
Donnerstag, 9. Januar 2014
Dienstag, 7. Januar 2014
Stiller Blick
allen gipfeln
zum trotz weite
ungehörige weite
schneematten im schatten
der nackten baumraine
windstille weite
ungewöhnliche stille
kein singender vogel
nicht einmal ein blatt
das zu boden fällt
weil kein blatt mehr fällt
in der weite
wenn wir
stehend staunen
keinen schritt mehr
aber ein stiller blick
in die weite
und dann nimmt er
deinen und meinen
Hermann Josef Schmitz
zum trotz weite
ungehörige weite
schneematten im schatten
der nackten baumraine
windstille weite
ungewöhnliche stille
kein singender vogel
nicht einmal ein blatt
das zu boden fällt
weil kein blatt mehr fällt
in der weite
wenn wir
stehend staunen
keinen schritt mehr
aber ein stiller blick
in die weite
und dann nimmt er
deinen und meinen
Hermann Josef Schmitz
Sonntag, 5. Januar 2014
Ohne Kurs
im norden
die kalten sterne
auf blauem holz
und in den
schlafenden wäldern
kein engel in sicht
weit in der
aufgebrachten ferne
das zerfranste meer
und am himmel
auf luftwellen
ein wolkenschiff ohne kurs
Hermann Josef Schmitz
die kalten sterne
auf blauem holz
und in den
schlafenden wäldern
kein engel in sicht
weit in der
aufgebrachten ferne
das zerfranste meer
und am himmel
auf luftwellen
ein wolkenschiff ohne kurs
Hermann Josef Schmitz
Freitag, 3. Januar 2014
Eine fremde Haut retten
einer der in der nähe des abgrunds lebte und sich selten
hinaus zwischen die kaufhauszeilen wo die lügen noch grösser sind als die angst
vor dem leben könnte er die eigene haut retten was bliebe dann von dem was
nährt denn für seine angst bleibt nur die eigene kammer zur aufbewahrung der zu
lange vermissten liebe wie muss das denn sein nur mit sich selbst fern der nähe
wie schön es wäre eine fremde haut zu retten dort am meer hinter den
kieferwäldern am ruppigen strand der mond hätte seine eigene sprache die sterne
wären noten auf unliniertem papier aufgehoben in ihrem eigenen klang verliessen
die hände das eigene haus
Hermann Josef Schmitz
Hermann Josef Schmitz
Mittwoch, 1. Januar 2014
Vorkehrungen
vorkehrungen treffen
für unerwartete
wunder geschehen lassen
den eigenen himmel putzen
farben wechseln
variantenreich und bewegt bleiben
achtsam mit anderen sein
noch mehr mit sich selbst
und aufhören verzagt zu sein
den koffer füllen mit worten
mit mut und mit zuversicht
die unbedingte liebe
unverändert im größten zimmer
wohnen lassen
sich betören an fingern auf lippenpapier
ein unbeschriebenes buch öffnen
für heute und ein ganzes jahr
Hermann Josef Schmitz
Willkommen in 2014 !!!
Wir freuen uns auf dieses Jahr und vertrauen darauf, dass uns und Euch viel Gutes geschieht. Wir wünschen ein neues Jahr, in dem es gelingt, immer wieder anzuhalten, Zeit zu haben für das, was wirklich zählt und Himmel voll unterschiedlichster Farben zu erleben.
Auf das unerwartete Wunder geschehen.
für unerwartete
wunder geschehen lassen
den eigenen himmel putzen
farben wechseln
variantenreich und bewegt bleiben
achtsam mit anderen sein
noch mehr mit sich selbst
und aufhören verzagt zu sein
den koffer füllen mit worten
mit mut und mit zuversicht
die unbedingte liebe
unverändert im größten zimmer
wohnen lassen
sich betören an fingern auf lippenpapier
ein unbeschriebenes buch öffnen
für heute und ein ganzes jahr
Hermann Josef Schmitz
Willkommen in 2014 !!!
Wir freuen uns auf dieses Jahr und vertrauen darauf, dass uns und Euch viel Gutes geschieht. Wir wünschen ein neues Jahr, in dem es gelingt, immer wieder anzuhalten, Zeit zu haben für das, was wirklich zählt und Himmel voll unterschiedlichster Farben zu erleben.
Auf das unerwartete Wunder geschehen.
Dienstag, 31. Dezember 2013
Wann
liegst in der aufgespannten stille
sie entlässt dich nicht
hinter deiner haut reift das zeitgewächs
wann löst du die sieben siegel
wann entkommst du der zähmung
die sich wie eine unmerkliche wucherung
hinter der stirnkante eingesät hat
liegst in der aufgespannten fraglosigkeit
längst zu lange aufgekommene Sicherheit
Hermann Josef Schmitz
Kommt gesund in und durch dieses neue Jahr und schaut immer wieder gut zu Euch. Bleibt behütet auf den Wegen durch die Zeit.

Und die dazugehörige Website lohnt sich zum Lesen: Glücksbüro
sie entlässt dich nicht
hinter deiner haut reift das zeitgewächs
wann löst du die sieben siegel
wann entkommst du der zähmung
die sich wie eine unmerkliche wucherung
hinter der stirnkante eingesät hat
liegst in der aufgespannten fraglosigkeit
längst zu lange aufgekommene Sicherheit
Hermann Josef Schmitz
Ein gutes Jahr geht nachdenklich zu Ende, am letzten Tag des Jahres scheint die Sonne in unser Haus, das hat etwas von Zuversicht und Freude für das neue Jahr.
Ich bin jetzt ein Jahr an diesem neuen Wortgarage-Platz und meine Pläne von unregelmäßigem Bloggen haben sich nicht erfüllt, zu sehr mag ich diesen Platz für die Worte und freue mich daran, hier immer wieder Menschen zu begegnen.
Euch wünsche ich von Herzen einen erfüllten und fröhlichen Jahresausklang, schöne Erinnerungen an und Rückblicke auf das sich vollendende Jahr 2013 und viel Gutes und Gelingendes für 2014.
Ich bin jetzt ein Jahr an diesem neuen Wortgarage-Platz und meine Pläne von unregelmäßigem Bloggen haben sich nicht erfüllt, zu sehr mag ich diesen Platz für die Worte und freue mich daran, hier immer wieder Menschen zu begegnen.
Euch wünsche ich von Herzen einen erfüllten und fröhlichen Jahresausklang, schöne Erinnerungen an und Rückblicke auf das sich vollendende Jahr 2013 und viel Gutes und Gelingendes für 2014.
Kommt gesund in und durch dieses neue Jahr und schaut immer wieder gut zu Euch. Bleibt behütet auf den Wegen durch die Zeit.
Danke an alle, die in diesem Jahr hier gewesen
sind …
Und auch zum Schluss noch mal ein Tipp zum Lesen:
Und auch zum Schluss noch mal ein Tipp zum Lesen:

Und die dazugehörige Website lohnt sich zum Lesen: Glücksbüro
Sonntag, 29. Dezember 2013
Stammbuch
ich erinnere mich
ohne schmerz
am ende
der dritten rauhnacht
schimmerte die sonne
ungewohnt früh
durch die lichten wälder
über die regenfeuchten strassen
eine feder hatte
die zeit angehalten
der schein der sonne
verschob sich
alles war friedvoll
kein schmerz mehr
in deiner stimme
dein atem gelöst
alles war friedvoll
beim letzten eintrag
für P. (+ 29.12.2008)
Hermann Josef Schmitz
ohne schmerz
am ende
der dritten rauhnacht
schimmerte die sonne
ungewohnt früh
durch die lichten wälder
über die regenfeuchten strassen
eine feder hatte
die zeit angehalten
der schein der sonne
verschob sich
alles war friedvoll
kein schmerz mehr
in deiner stimme
dein atem gelöst
alles war friedvoll
beim letzten eintrag
für P. (+ 29.12.2008)
Hermann Josef Schmitz
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Wann entkommst du
Ein grandioses, aber auch ein verstörerisches Buch,
dessen Verfilmung anzuschauen sich lohnt.
liegst in der aufgespannten stille
sie entlässt dich nicht
hinter deiner haut reift das zeitgewächs
wann löst du die sieben siegel
wann entkommst du der zähmung
die sich wie eine unmerkliche wucherung
hinter der stirnkante eingesät hat
liegst in der aufgespannten fraglosigkeit
längst zu lange aufgekommene sicherheit
Hermann Josef Schmitz
Dienstag, 24. Dezember 2013
Wir werden zu den Menschen gehen müssen
wir werden zu den menschen gehen müssen
die auf der suche nach einer herberge sind
sie läuten nicht mehr an deiner und meiner tür
wir werden ihnen den himmel öffnen müssen
den wir in unseren geschlossenen händen halten
und die kerzen in unseren fenster zünden
wie ein wegweiser aus finsteren orten
in denen sie sich verloren haben in all der zeit
wir werden geduldig sein müssen
und vor unseren offenen türen warten
ohne eine garantie und mit lauterem herzen
besonders in diesen tagen in denen das licht
in die welt kehrt wenn wir es wollen
Hermann Josef Schmitz
Von ganzem Herzen wünschen wir Euch allen beschwingte und besinnliche Weihnachtstage zugleich. Verbringt viel Zeit mit den Menschen, die Euch lieb und wichtig sind und habt aber auch immer Zeit genug für Euch selbst. Genussvoll und froh mögen die kommenden Tage sein, erfüllt von schönen Überraschungen und Herzen voller Freude.
die auf der suche nach einer herberge sind
sie läuten nicht mehr an deiner und meiner tür
wir werden ihnen den himmel öffnen müssen
den wir in unseren geschlossenen händen halten
und die kerzen in unseren fenster zünden
wie ein wegweiser aus finsteren orten
in denen sie sich verloren haben in all der zeit
wir werden geduldig sein müssen
und vor unseren offenen türen warten
ohne eine garantie und mit lauterem herzen
besonders in diesen tagen in denen das licht
in die welt kehrt wenn wir es wollen
Hermann Josef Schmitz
Von ganzem Herzen wünschen wir Euch allen beschwingte und besinnliche Weihnachtstage zugleich. Verbringt viel Zeit mit den Menschen, die Euch lieb und wichtig sind und habt aber auch immer Zeit genug für Euch selbst. Genussvoll und froh mögen die kommenden Tage sein, erfüllt von schönen Überraschungen und Herzen voller Freude.
Sonntag, 22. Dezember 2013
Sternenfries
die wände
atmen aus
ich höre ihnen zu
wenn ich mit dir
in einer dunkelkammer liege
dein gesicht in meinen händen
und leise worte reihen sich
als leuchtendes sternenfries
an die wände
atmen aus
Hermann Josef Schmitz
Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent.
atmen aus
ich höre ihnen zu
wenn ich mit dir
in einer dunkelkammer liege
dein gesicht in meinen händen
und leise worte reihen sich
als leuchtendes sternenfries
an die wände
atmen aus
Hermann Josef Schmitz
Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent.
Freitag, 20. Dezember 2013
Gemeinsam
ausgesprochen fühlen
der leere keine worte entgegensetzen wollen
etwas an dir lieben im übermaß
den blick an dich heften
an den gang deiner klargewordenen richtung
dich darum lieben weil nichts besser sein kann
als in mir zu bleiben gemeinsam mit dir
unter dem wolkenfächer stehen
dessen himmel auch uns behütung ist
Hermann Josef Schmitz
Ich wünsche Euch ein vorweihnachtlich-schönleuchtendes Wochenende.
der leere keine worte entgegensetzen wollen
etwas an dir lieben im übermaß
den blick an dich heften
an den gang deiner klargewordenen richtung
dich darum lieben weil nichts besser sein kann
als in mir zu bleiben gemeinsam mit dir
unter dem wolkenfächer stehen
dessen himmel auch uns behütung ist
Hermann Josef Schmitz
Ich wünsche Euch ein vorweihnachtlich-schönleuchtendes Wochenende.
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Verlieren
nebeltage im dezember
verstumme ich zum ersten mal
vor der geschwindigkeit
alte geschichten verschwinden
hinter den abgerissenen wänden
in den häusern ohne seele
werden die fenster blind
während die vergangenheit
sich unter einem siegel
des vergessens verliert
Hermann Josef Schmitz
verstumme ich zum ersten mal
vor der geschwindigkeit
alte geschichten verschwinden
hinter den abgerissenen wänden
in den häusern ohne seele
werden die fenster blind
während die vergangenheit
sich unter einem siegel
des vergessens verliert
Hermann Josef Schmitz
Montag, 16. Dezember 2013
Alles soll glitzern
alles soll glitzern selbst der absturz vom drahtseil könnte die
bedrohlichkeit verlieren wenn wir darauf eine frohe botschaft hinterlegen die ungewissheit
ist ein flüchtiges lichtband liebhaber stürzen rückwärts aus wolkenkratern
grauen regenwolken gleich dann schreibt einer schlagzeilen hinter denen du dich
versteckst im seitenflügel dem unbewohnten schiff in der kirche gibt es einen
weiten himmel in dem deine gedanken um aufschub bitten die vergänglichkeit kann
wunder bewirken wenn einer dieser welt eine stimme gibt dieser welt in der sie
den hunger nutzen um ihre spekulationen ins unermessliche treiben ihre
schwarzen zeilen sind wie die verhüllungen eines tintenfisches aber ihr
vorgehen ist eine einzige bedrohung und während sie systeme erfinden in denen
sie untertauchen füllen sie die stille mit lärm alles soll glitzern und zu
viele fallen drauf rein
Hermann Josef Schmitz
Hermann Josef Schmitz
Samstag, 14. Dezember 2013
Möglichkeiten
es ist die unwiderruflichkeit
des verlustes
die die größte herausforderung ist
dem leben täglich neu
begegnen zu können
es ist die unwiderruflichkeit
der schönheit
die die größte herausforderung ist
dem leben täglich neu
eine korrektur geben zu können
Hermann Josef Schmitz
des verlustes
die die größte herausforderung ist
dem leben täglich neu
begegnen zu können
es ist die unwiderruflichkeit
der schönheit
die die größte herausforderung ist
dem leben täglich neu
eine korrektur geben zu können
Hermann Josef Schmitz
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Ungewiss
aus der offenen wunde
des müden morgens
trinken wir mageres licht
die frühe leere glitzert
wie fremdes gold
stehen die aufgeschriebenen
rekorde vor erreichen
im abseits um längen voraus
stürzt einer in die stille ab
niemand kannte ihn
vermisst niemand
und der müde morgen
streift mit hängenden lippen
die ungewissheit der stadt
Hermann Josef Schmitz
des müden morgens
trinken wir mageres licht
die frühe leere glitzert
wie fremdes gold
stehen die aufgeschriebenen
rekorde vor erreichen
im abseits um längen voraus
stürzt einer in die stille ab
niemand kannte ihn
vermisst niemand
und der müde morgen
streift mit hängenden lippen
die ungewissheit der stadt
Hermann Josef Schmitz
Dienstag, 10. Dezember 2013
Auf den Balkonen
in den seitenflügeln
stehen die bäume
kurz vor dem abgrund
auf den altären
der getriebenen preise
haben sie weihnachten
schon vor der zeit
verstimmt klingen
die aufgeschliffenen lieder
vom licht und vom wunder
wer glaubt noch wirklich
daran verschwendet
keiner mehr zeit
hinter den straßen
in den seitenflügeln
wittern sie verrat
auf den balkonen
warten die stillen stühle
auf eine andere zeit
Hermann Josef Schmitz
stehen die bäume
kurz vor dem abgrund
auf den altären
der getriebenen preise
haben sie weihnachten
schon vor der zeit
verstimmt klingen
die aufgeschliffenen lieder
vom licht und vom wunder
wer glaubt noch wirklich
daran verschwendet
keiner mehr zeit
hinter den straßen
in den seitenflügeln
wittern sie verrat
auf den balkonen
warten die stillen stühle
auf eine andere zeit
Hermann Josef Schmitz
Balkone in Olten an der Aare:
Sonntag, 8. Dezember 2013
Kalter Verführer
Freitag, 6. Dezember 2013
Wunder und Zuversicht
so reisen wir durch die jahreszeiten
wiederholen die tage
ähneln sich und sind sich doch neu
in jeder wiederkehr
bleibst du mir wunder und zuversicht
Hermann Josef Schmitz
Ich wünsche Euch ein schönes 2. Advent-Wochenende.
wiederholen die tage
ähneln sich und sind sich doch neu
in jeder wiederkehr
bleibst du mir wunder und zuversicht
Hermann Josef Schmitz
Ich wünsche Euch ein schönes 2. Advent-Wochenende.
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Heute
keine milchmädchenrechnungen mehr aufstellen
aus dem windschatten auftauchen
loslassen was dich hindert
auch wenn es gut ist nicht abwarten
das die beste zeit noch kommen könnte
wer weiß schon um den kursverlauf des eigenen lebens
jetzt wach sein auch wenn es ein morgen gibt
kein held sein müssen um aufrecht zu sein
die verhältnisse nicht ändern die nicht zu ändern sind
den kopf immer aus dem kragen schauen lassen
und so sicher sein wie das ungewisse des nächsten tages
Hermann Josef Schmitz
Und ich freue mich, im Blog von Sylvia Hagenbach und Gabriela Fuchs gezeigt zu werden. Vielen Dank Ihr beiden.
aus dem windschatten auftauchen
loslassen was dich hindert
auch wenn es gut ist nicht abwarten
das die beste zeit noch kommen könnte
wer weiß schon um den kursverlauf des eigenen lebens
jetzt wach sein auch wenn es ein morgen gibt
kein held sein müssen um aufrecht zu sein
die verhältnisse nicht ändern die nicht zu ändern sind
den kopf immer aus dem kragen schauen lassen
und so sicher sein wie das ungewisse des nächsten tages
Hermann Josef Schmitz
Und ich freue mich, im Blog von Sylvia Hagenbach und Gabriela Fuchs gezeigt zu werden. Vielen Dank Ihr beiden.
Montag, 2. Dezember 2013
Erster Advent
bergsäume
ein licht fällt vom himmel wie blaumilch
im maschinenraum des lebens ruhen
die räder für einen augenblick
warten die gedanken fensterlos
bewege ich mich in der stille
lässt sie mich zu und weitet den blick
aus der vergangenen nacht
wehen die träume vorbei
verschwimmen im aufkommenden licht
der fluss trägt sich selbst
seine ufer schärfen das wasser
eisklingen allerorten
und hoffnung ein nachwachsender wald
Hermann Josef Schmitz
ein licht fällt vom himmel wie blaumilch
im maschinenraum des lebens ruhen
die räder für einen augenblick
warten die gedanken fensterlos
bewege ich mich in der stille
lässt sie mich zu und weitet den blick
aus der vergangenen nacht
wehen die träume vorbei
verschwimmen im aufkommenden licht
der fluss trägt sich selbst
seine ufer schärfen das wasser
eisklingen allerorten
und hoffnung ein nachwachsender wald
Hermann Josef Schmitz
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